Mobilität der Hände: Beweglich bleiben – Alltag leichter machen
25. März | 15:00 – 17:00
Mobilität der Hände: Beweglich bleiben – Alltag leichter machen
Wir merken es meistens erst, wenn etwas nicht mehr so klappt wie früher: Ein Glas aufdrehen, eine Jacke schließen, den Stift halten – und plötzlich wirkt eine Kleinigkeit wie eine echte Aufgabe. Am Mittwoch, 25.03.2026 um 15:00 Uhr widmet sich der Mittwochstreff der Staßfurter URANIA e. V. genau diesem Thema: Mobilität der Hände. Die Veranstaltung findet in den Urania-Räumen am Prinzenberg 18 in Staßfurt statt und ist als Vortrag mit Gesprächsrunde angelegt – kostenlos, offen für alle.
Warum „Handmobilität“ so viel mehr ist als Beweglichkeit
Die Hand ist ein kleines Wunderwerk: viele Knochen, Gelenke, Sehnen, Muskeln – und eine Feinabstimmung, die wir im Alltag permanent nutzen. Feinmotorik und Greifkraft sind dabei nur zwei Stichworte. Entscheidend ist, wie gut alles zusammenspielt: Beweglichkeit, Koordination, Gefühl. Wenn eines davon nachlässt (durch Belastung, Verletzung, Verschleiß oder einfach, weil man länger nichts geübt hat), verändert sich der Alltag spürbar. Und genau hier setzt der Vortrag an: verständlich, praxisnah, ohne Fachchinesisch – aber mit vielen Aha-Punkten.
Was können wir selbst tun – und was sollten wir besser lassen?
Im Mittelpunkt steht ein realistischer Blick: Was hilft, Hände beweglich zu halten? Welche Alltagsgewohnheiten sind sinnvoll – und welche führen eher zu Überlastung? Oft sind es kleine Dinge: Pausen, abwechslungsreiche Bewegungen, bewusstes Greifen statt „irgendwie festhalten“. Und manchmal ist es auch die Frage, wie man Tätigkeiten klüger organisiert (zum Beispiel Hilfsmittel nutzen, wenn es nötig ist – das ist kein „Aufgeben“, sondern schlicht Alltagskompetenz).
Wichtig: Der Vortrag ersetzt keine medizinische Behandlung. Aber er kann helfen, Zusammenhänge zu verstehen, frühe Warnsignale ernst zu nehmen und mit neuen Ideen nach Hause zu gehen. Also: informieren, ausprobieren, nachfragen – und dann schauen, was im eigenen Alltag passt.
Referentin: Beate Koch
Mit Beate Koch ist eine Referentin eingeladen, die das Thema praxisorientiert vermittelt. Es geht nicht um trockene Theorie, sondern um Handlungswissen: Was bedeutet Mobilität konkret? Wie erkennt man Einschränkungen? Welche Übungen sind alltagstauglich – auch ohne Geräte, auch zuhause, zwischendurch (beim Fernsehen, beim Warten, beim Spaziergang …).
Gesprächsrunde: Austausch erwünscht
Nach dem Vortrag ist Raum für Fragen. Vielleicht geht es um typische Situationen wie „Schmerzen beim Greifen“, „Steifigkeit morgens“ oder „Wieder beweglich werden nach einer Pause“. Vielleicht auch um Arbeit am Computer, Gartenarbeit, Handwerk – jede Hand hat ihren Alltag. Und gerade dieser Austausch macht den Urania-Mittwochstreff so wertvoll: Erwachsenenbildung bedeutet hier nicht „Frontalunterricht“, sondern gemeinsames Nachdenken und Lernen – in Staßfurt, direkt vor Ort.
Hinweise
- Eintritt: kostenlos, offen für alle
- Kontakt: Tel. 03925 – 624295 oder 621753 · info@stassfurter-urania.de
- Hinweis: Änderungen vorbehalten.
Mobilität der Hände
- Die Hand besteht aus 27 Knochen – schon das zeigt, wie komplex sie aufgebaut ist.
- Viele alltägliche Bewegungen sind Kombinationen aus mehreren Gelenken (Daumen, Handgelenk, Finger).
- Der Daumen ist zentral für den Pinzettengriff und unterscheidet unsere Handfunktion stark von vielen Tierarten.
- Feinmotorik lässt sich trainieren – kleine regelmäßige Übungen sind oft wirksamer als seltene „Großaktionen“.
- Langes, einseitiges Greifen kann zu Überlastung führen – Abwechslung ist ein Schlüssel.
- Wärme wird häufig als angenehm empfunden, weil sie Gewebe „weicher“ wirken lassen kann (individuell verschieden).
- Auch die Unterarmmuskulatur beeinflusst die Hand: Viele Sehnen ziehen von dort bis in die Finger.
- Koordination ist lernbar: Langsame, bewusste Bewegungen verbessern oft die Kontrolle.
- Hilfsmittel im Alltag (z. B. Griffverdickungen) können Tätigkeiten erleichtern, ohne dass man „schwächer“ ist.
- Regelmäßige Pausen bei Bildschirmarbeit helfen, die Hand- und Fingerbelastung zu reduzieren.



