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Hausnotrufdienste

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21. Januar | 15:00 17:00

Hausnotrufdienste

Sicherheit und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause

Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Selbstständig, unabhängig und in vertrauter Umgebung – das ist Lebensqualität. Doch mit zunehmendem Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen steigt auch die Sorge: Was passiert, wenn ich stürze? Wenn mir plötzlich unwohl wird und niemand in der Nähe ist? Genau hier setzt der Hausnotruf an – und genau darum geht es am 21. Januar 2026 beim Mittwochstreff der Staßfurter URANIA e. V.

Was ist ein Hausnotrufdienst eigentlich?

Viele haben schon davon gehört, aber nur wenige wissen genau, wie so ein System funktioniert. Jens Achilles-Enigk wird in seinem Vortrag alle wichtigen Fragen klären: von der Technik über die Kosten bis hin zur praktischen Handhabung im Alltag.

Ein Hausnotrufsystem besteht in der Regel aus zwei Komponenten: einer Basisstation (die meist an die Telefonleitung angeschlossen wird) und einem Notfallknopf, den man als Armband oder Kette immer bei sich trägt. Im Ernstfall genügt ein Knopfdruck – und schon wird eine Verbindung zu einer 24-Stunden-Notrufzentrale hergestellt. Dort sitzt geschultes Personal, das sofort reagieren kann: Angehörige informieren, den Rettungsdienst alarmieren oder einfach beruhigend mit der betroffenen Person sprechen.

Für wen ist ein Hausnotruf sinnvoll?

Das ist keine Frage des Alters allein. Natürlich nutzen vor allem Seniorinnen und Senioren diesen Service – besonders jene, die allein leben. Aber auch Menschen mit chronischen Erkrankungen, nach Operationen oder mit Mobilitätseinschränkungen profitieren davon. Der Gedanke dahinter ist simpel: Sicherheit geben, ohne die Autonomie zu nehmen.

Viele Angehörige kennen das beklemmende Gefühl: Man lebt vielleicht nicht mehr in derselben Stadt, kann nicht täglich vorbeischauen – und macht sich Sorgen. Ein Hausnotrufsystem entlastet alle Beteiligten. Die betroffene Person weiß: Im Notfall ist Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt. Und die Familie kann aufatmen, weil sie weiß, dass Mama oder Papa nicht hilflos sind.

Wie funktioniert die Installation?

Oft scheuen Menschen den vermeintlichen Aufwand. „Ist das kompliziert? Muss ich technisch versiert sein? Was kostet das?“ Jens Achilles-Enigk wird genau solche praktischen Fragen beantworten. Die gute Nachricht: Die Installation ist in den meisten Fällen unkompliziert. Ein Techniker kommt vorbei, richtet alles ein, erklärt die Handhabung – und schon ist das System einsatzbereit.

Auch die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Schließlich soll der Hausnotruf gerade in Stresssituationen funktionieren, wenn man vielleicht nicht mehr klar denken kann. Ein großer Knopf, gut erreichbar – mehr braucht es nicht.

Was kostet ein Hausnotrufdienst?

Das ist natürlich eine zentrale Frage – und die Antwort ist differenziert. Die Kosten variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang. In der Regel gibt es eine monatliche Grundgebühr, die zwischen 20 und 30 Euro liegt. Hinzu kommen eventuell Kosten für Installation und zusätzliche Leistungen (etwa mobile Notrufsysteme für unterwegs).

Die gute Nachricht: Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Pflegekasse einen Teil der Kosten – oder sogar alles. Wer einen anerkannten Pflegegrad hat, kann einen Zuschuss beantragen. Jens Achilles-Enigk wird sicherlich auch auf diese Fördermöglichkeiten eingehen und erklären, wie man sie beantragt.

Hausnotruf ist mehr als Technik

Bei aller Technologie darf man nicht vergessen: Hinter dem Hausnotruf stehen Menschen. Menschen in der Notrufzentrale, die Tag und Nacht erreichbar sind. Menschen, die im Ernstfall ruhig bleiben, Hilfe organisieren und manchmal einfach nur ein beruhigendes Wort sprechen. Diese menschliche Komponente macht den Unterschied – und sie wird im Vortrag sicherlich zur Sprache kommen.

Außerdem: Ein Hausnotrufsystem ist kein Zeichen von Schwäche oder Hilflosigkeit. Im Gegenteil – es ist ein selbstbestimmter Schritt, um die eigene Sicherheit zu erhöhen und weiterhin unabhängig leben zu können. Das sollte betont werden, denn manche Menschen zögern aus falscher Scham.

Gesprächsrunde: Ihre Fragen, Ihre Erfahrungen

Wie bei allen Veranstaltungen der Staßfurter URANIA steht auch hier der Dialog im Mittelpunkt. Vielleicht nutzen Sie selbst bereits einen Hausnotruf und können Ihre Erfahrungen teilen? Vielleicht überlegen Sie, ob das System für Sie oder einen Angehörigen sinnvoll wäre? Oder Sie haben ganz spezifische Fragen zu technischen Details, Anbietern oder Vertragskonditionen – all das kann in der Gesprächsrunde geklärt werden.

Die Staßfurter URANIA, seit Jahren eine anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt, bietet mit solchen Vorträgen einen echten Mehrwert für die Region. Praktische Lebenshilfe, verständlich aufbereitet und kostenlos zugänglich – das ist Bildungsarbeit, wie sie sein sollte.

Kommen Sie vorbei am 21. Januar um 15:00 Uhr am Prinzenberg 18 in Staßfurt. Nutzen Sie die Chance, sich umfassend zu informieren – für sich selbst oder für Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Hausnotrufdienste
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  • Hausnotrufdienste erhöhen nachweislich die Sicherheit von alleinlebenden Senioren und geben Angehörigen ein beruhigendes Gefühl
  • Ein Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem tragbaren Notrufknopf als Armband oder Kette
  • Die Hausnotrufzentrale ist 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche erreichbar – ohne Unterbrechung
  • Bei vorliegendem Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) übernimmt die Pflegekasse bis zu 30,35 Euro monatlich für das Basis-Paket
  • Ohne Pflegegrad kostet ein Hausnotruf-Basis-Paket etwa 20-30 Euro monatlich, plus einmalige Anschlussgebühr von ca. 10-80 Euro
  • Die wichtigsten Anbieter sind Johanniter, Malteser, DRK, ASB und private Dienstleister mit vergleichbaren Leistungen
  • Bei einem Notruf wird zunächst die Zentrale alarmiert, die dann Angehörige, Nachbarn oder den Rettungsdienst informiert
  • Mobile Hausnotrufsysteme mit GPS-Ortung für unterwegs kosten etwa 40-60 Euro monatlich und funktionieren auch zu Hause
  • Zusatzleistungen wie Schlüsselhinterlegung, regelmäßige Kontrollanrufe oder Sturzmelder sind gegen Aufpreis erhältlich
  • Die Beantragung erfolgt direkt beim Anbieter – dieser kümmert sich in der Regel auch um die Kostenübernahme durch die Pflegekasse

03925 62 42 95

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Prinzenberg 18
Staßfurt, Sachsen-Anhalt 39418 Germany
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