Besondere Erlebnisse mit Wildtieren
11. März | 15:00 – 17:00
Besondere Erlebnisse mit Wildtieren
Ein Rascheln im Unterholz, ein kurzer Blick – und dann ist es schon wieder vorbei. Wildtiere begegnen uns oft nur für Sekunden, manchmal aber bleiben solche Momente lange im Kopf. Am Mittwoch, 11.03.2026 um 15:00 Uhr geht es im Mittwochstreff der Staßfurter URANIA e. V. genau um solche Augenblicke: Besondere Erlebnisse mit Wildtieren. Die Veranstaltung findet (wie gewohnt) in den Räumen der Urania am Prinzenberg 18 in 39418 Staßfurt statt – als Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde.
Natur direkt vor der Haustür – und doch überraschend
Viele stellen sich Wildtiere immer noch „weit weg“ vor: tiefer Wald, großes Abenteuer, Fernglas um den Hals. Aber wer aufmerksam ist, merkt schnell: Auch in Sachsen-Anhalt, rund um Staßfurt und in der Börde gibt es eine erstaunliche Vielfalt – von Reh und Fuchs bis zu Greifvögeln, Waschbär oder Dachs. Und dann sind da noch die kleinen Stars am Wegesrand (Igel, Feldhase, manchmal sogar eine Eule). Die Natur ist da – sie ist nur nicht immer laut.
Was erwartet Sie im Vortrag?
Der Nachmittag lädt dazu ein, Wildtier-Begegnungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten: Was sagt uns das Verhalten eines Tieres? Wie erkennt man Spuren? Und wann ist es besser, Abstand zu halten (ja, auch wenn man am liebsten sofort helfen würde)? Es geht um Beobachtung, um Respekt – und um Geschichten, die man nicht in jeder Broschüre findet. Manchmal sind es die scheinbar kleinen Szenen, die hängen bleiben: ein Fuchs im Morgendunst, ein Greifvogel über dem Feld, ein Reh, das plötzlich aus dem Nichts da ist.
Referent: Christian Heide
Mit Christian Heide kommt ein Referent, der besondere Naturmomente nicht nur „erzählt“, sondern erlebbar macht – so, dass man innerlich mitgeht. Und vielleicht ertappt man sich dabei, später anders durch die Landschaft zu schauen. Ein bisschen wacher. Ein bisschen neugieriger. (Und ja – vielleicht nimmt man sogar das Fernglas wieder mit.)
Gesprächsrunde: Fragen, Erfahrungen, Tipps
Nach dem Vortrag ist Zeit für Austausch. Wer eigene Begegnungen hatte, kann sie einbringen – kurz oder ausführlich, wie es passt. Vielleicht geht es um die Frage, was man tun sollte, wenn man ein Jungtier findet. Oder wie man Wildtiere im Garten „richtig“ behandelt – ohne sie zu stören. Die Staßfurter URANIA versteht sich als Ort der Erwachsenenbildung und des Dialogs: Wissen teilen, Erfahrungen bündeln, gemeinsam lernen.
Hinweise
- Eintritt: kostenlos, offen für alle
- Kontakt: Tel. 03925 – 624295 oder 621753 · info@stassfurter-urania.de
- Änderungen: vorbehalten.
Besondere Erlebnisse mit Wildtieren
- Viele Wildtiere sind dämmerungsaktiv – die besten Beobachtungszeiten liegen oft früh morgens oder am Abend.
- Der Fuchs passt sich extrem gut an und kommt auch in Stadtrandlagen vor.
- Wildtier-Spuren (Fährten, Fraßspuren, Losung) erzählen oft mehr als eine kurze Sichtung.
- Ein „verlassen“ wirkendes Jungtier ist nicht automatisch hilflos – bei vielen Arten ist das normales Verhalten.
- Greifvögel nutzen Aufwinde und Thermik – daher sieht man sie oft kreisend „stehen“.
- Der Dachs lebt in komplexen Bauten, die über Jahre genutzt und erweitert werden können.
- Viele Arten reagieren empfindlich auf Störungen in der Brut- und Setzzeit.
- Auch kleine Strukturen wie Hecken, Feldraine und Gräben sind wichtige Lebensräume.
- Nachts aktive Tiere wie Igel oder Fledermäuse profitieren von dunklen Korridoren – weniger Licht, mehr Ruhe.
- Wer Wildtiere beobachtet, sollte Abstand halten: Respekt schützt Tiere – und oft auch uns selbst.



